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Sebastien Soules
Sebastien Soules

Der 1973 im französischen Orleans geborene Heldenbariton Sebastien Soules war in den vergangen 5 Jahre Ensembelmitglied des Innsbruckker Landestheaters und erarbeitete in dieser Zeit unter der Intendanz von Brigitte Fassbaender ein beeindruckendes Repertoire. Gleichermaßen vertraut mit dem Deutschen und Französischen Bariton-Fach, sowie den gängigen Mozart-Partien, war Soules bei seinen letzten Auftritten in den Rollen der vier Bösewichte in Offenbach’s Les Contes d’Hoffmann zu hören. Diesen Monat hat der Bariton sein Rollendebüt als Alberich in Das Rheingold gegeben (14., 21. und 29. März 2009.

Mit seinem dunklen, reichhaltigen Bariton und einer überzeugenden Bühnenpräsenz, die sich auch aus dem großen schauspielerischen Talent erschließt, hatte Sebastien Soules die Ehre die Rolle des Scarpia im aktuellen James Bond Film „Quantum of Solace“ darzustellen. Die Filmaufnahemn fanden während seines Gastspiels in der Produktion der Tosca bei den Bregenzer Festspielen, in der Soules die Partie des Angelotti übernahm.

Zu den kommenden Höhepunkten im Frühling 2009 zählen ein Konzert mit dem Münchner Rundfunk Orchester am 26. April im Prinzregenten Theater, bei dem Soules den Morales in Carmen singt und das live auf Bayern 4 Klassik übertragen wird. Darüber hinaus gibt Soules im Sommer 2009 zusammen mit Brigitte Fassbaender einen Liederabend; auf dem Programm steht Die Schöne Magelone von Brahms.

Im vergangenen Jahr war Soules in folgenden Partien zu hören: Scarpia, Angelotti (Tosca), Schaunard (La Boheme), 4 Villians (Les Contes d’Hoffmann) und Wozzeck (Titelrolle). Weitere Rollen, die der Bariton in Innsbruck gesungen hat beinhalten den Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Kaspar (Der Freischütz), Don Alfonso (Cosi fan Tutte), Douphol (La Traviata), Sharpless (Madame Butterfly), Kothner (Die Meistersinger), Figaro, Belcore, Theseus (A Midsummer Night’s Dream), Zigeunerbaron, Lady Macbeth of Msnensk, Escamillo (Carmen) und in der Titelrolle von Don Giovanni, um nur wenige zu nennen. Besonders für die Darstellung des Jochanaan (Salome) und Golaud (Pelleas et Melisande) erhielt Soules hervorragende Kritiken; Rollen, mit denen er bereits in Innsbruck zu hören war.

Sebastien Soules studierte sowohl an den Konservatorien von Orleans und Montreuil, als auch bei Franz Petri am Conservatoire National Superieur de Musique de Paris und bei Prof. Harald Stamm an der Hochschule der Künste in Berlin. Soules ist der Gewinner zahlreicher Gesangswettbewerbe und Stipendiat der Richard Wagner Stiftung in Bayreuth.