
Innerhalb kürzester Zeit errang der amerikanische Tenor Roy Cornelius Smith eine herausragende Stellung in der Riege gegenwärtig aufstrebender Sänger. Seine Stimme, von außergewöhnlicher Klangfarbe und Anmut, seine fesselnd dramatischen Interpretationen und seine herausragende Musikalität bilden die Basis für den steigenden internationalen Erfolg des jungen Tenors. So führten ihn seine bisherigen Engagements an die bedeutendsten Opernbühnen dieser Welt, darunter die Metropolitan Opera, Salzburger Festspiele, Lyric Opera Chicago, Wiener Volksoper und die New Israeli Opera. Weiters gastierte Smith bereits mit renommierten Orchestern, wie dem Chicago Symphonie Orchester, den New York Philharmonic, dem Orchestra de Teatro Carlo Felice, dem Orchestre Métropolitain du Grand Montréal und dem Radio Symphonie Orchester Wien, um nur eine Auswahl zu nennen.
Besondere Höhepunkte der Saison 2008/09 markieren Smiths Debüt an der Oper von New Orleans in der Rolle des Des Grieux in Manon Lescaut und seine Rückkehr an die Wiener Volksoper in der Rolle des Calaf im Zuge der Wiederaufnahme der dort schon im März-April gezeigten Turandot. In derselben Rolle wird Roy Cornelius Smith auch im kommenden Jahr 2009 in Birmingham (Jänner), Jacksonville (Februar) und Charlotte, North Carolina (April) zu sehen sein. Zudem sind im kommenden Jahr zahlreiche Konzerte geplant, beginnend mit einer Puccini Gala, am 20. September im Festspielhaus St. Pölten in Österreich, mit dem Tonkünstler Orchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada. Weitere Konzerte werden in Chattanooga in Toledo (Verdi Gala im Februar 2009) zu hören sein, ebenso wie Aufführungen des Verdi Requiems in Eugene, Oregon im kommenden Mai und Beethovens Missa Solemnis mit dem Minnesota Orchester im Juni 2009.
In den vergangenen Jahren trat Roy Cornelius Smith vor allem in folgenden Rollen hervor: in seinem Debüt als Erik (Der Fliegende Holländer) in Grand Rapids, Canio in I Pagliacci, Radames in Aïda, Pinkerton in Madame Butterfly (Aspen Music Festival), als Hoffegut in Die Vögel von Walter Braunfels unter der Leitung von Julius Rudel, in der Rolle des Rodolfo in La Bohème, Der Rabbi in Kurt Weill’s Der Weg der Verheißung, Don José in Carmen, Riccardo in Verdi’s erster Oper Oberto, als Ismaele in Nabucco, Laca in Jenufa, Cavaradossi in Tosca und in Fatty in Weill’s Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (erhältlich auf DVD/Video mit Catherine Malfitano und Gwyneth Jones, dirigiert von Dennis Russell Davies). Unzählige Konzerttourneen führten den amerikanischen Tenor durch die gesamten Vereinigten Staaten; hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Aufführungen des Verdi Requiems im Kennedy Center in Washington D.C. und in Nashville.
Seit 2000 ist Smith immer wieder Gast an der Metropolitan Opera. An diesem Haus war er zu hören in: Aida, Lucia di Lammermoor, Ariadne auf Naxos, An American Tragedy, Tannhäuser, Le Rossignol, Die Frau ohne Schatten, The Merry Widow, Boris Godunov, Salome, Nabucco, Simon Boccanegra und Die Meistersinger von Nürnberg.
In Virginia geboren studierte Roy Cornelius Smith Musik an der Universität von Tennessee und promovierte anschließend am American Conservatory of Music. Im Laufe seiner vergleichbar kurzen Karriere erhielt der amerikanische Tenor zahlreiche internationale Auszeichnungen. Er ist Preisträger der Metropolitan Opera National Council Audition (1990), des MacAllister Awards (1999), der die Wahl zum Audience Favorite Award beinhaltet, sowie des Licia Albansese/Puccini International Voice Competition (1997), dem Houston Grand Opera Young Arstists Award und dem Eleanor Steber Award der Baltimore Opera.







