
Der lyrische Tenor Ho Chul Lee, geboren in Korea, ist seit der Spielzeit 2008/09 Mitglied des Opernstudios der Bayrischen Staatsoper. An der Bayrischen Staatsoper sang er Parpignol (La Boheme) und Pacuvio (La Pietra di Paragone - Rossini) und war an diesem Haus in Palestrina, La Traviata und Luisa Miller zu hören, um nur einige Produktionen zu nennen. Im April 2009 wird der junge Tenor in einer Opernstudio-Produktion von Cosi Fan Tutte am Cuvilles Theater zu erleben sein.
Engagements der letzten Jahre umfassen unter anderem die Partien des Tamino und Turiddu am Koreanischen National Theater. Ebenfalls in der Rolle des Tamino war Lee an der Hanse University Opera am Gwachun Art Center zu hören, sowie als Normanno (Lucia di Lammermoor) am Seoul Arts Center und 2005 als Ferrando in der Leiszhalle in Hamburg.
Ho Chul Lee erhielt seine Ausbildung an der Universität von Seoul und der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und ist mehrfacher Gewinner zahlreicher Preise und Auszeichnungen. In den vergangenen Jahren war er Finalist im Concourso International de canto Julian Gayarre, Concours International d’art Lyrique de Strasbourg und des Ferrucio Tagliavini Wettbewerbs in Deutschlandsberg, sowie der zweite Preisträger der Elise Meyer Stiftung in Hamburg. Darüber hinaus wurde der junge Tenor 2004 vom Korean Broadcasting System zum „Leading Musician fort he 21st Century“ und zum „Tenor of the Year“ gewählt.







