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www.davidedamiani.com

Der italienische Bariton Davide Damiani, bekannt für seine bewegenden Darstellungen in neuen Produktionen gegenwärtiger Musik, als auch im klassischem Repertoire, machte sich im Laufe der letzten Jahre einen Namen auf den wichtigen Bühnen in ganz Europa, wobei er höchstes Lob von Seiten des Publikums als auch der Kritiker erntete.

Eine Auswahl künftiger Engagements in der Saison 2009/10 umfassen Renato in Un Ballo in Maschera in Bern, der von De Ana inszenierten Neuproduktion von Le Roi Arthus (Mordred) am Teatro Lirico di Cagliari (mit geplanter DVD und CD-Einspielung), sowie einer Neuproduktion von Verdi’s Simon Boccanegra am Teatro dell’Opera, in der Damiani als Paolo Albiani zu hören sein wird, unter dem Dirigat von Myung-Whun Chung und der Regie von Daniele Abbado.

Ausgewählte Höhepunkte der letztjährigen Auftritte von Davide Damiani sind die Titelrolle der Neuproduktion von Rigoletto am Stadtheater Bern im Jänner 2008 und im Februar 2007 die Darstellung der Titelrolle in Luc Brewaey’s Weltpremiere von L’uomo dal fiore in bocca (Regie: Frédéric Dussenne, Dir. Patrick Davin) am Theatre de la Monnaie in Brüssel, Massenet’s Manon am Teatro Massimo di Palermo, wo er die Rolle des Lescaut gestaltete (Dir. Michel Plasson), sowie Siegfried in Schumann’s Genoveva am selben Theater. Im September 2007 übernahm Damiani die Rolle des Direttore d’orchestra in Battistelli’s Prova d’orchestra am Stadttheater Bern. Eine weitere bedeutende Partie war die2006 übernommene Titelrolle in Schönberg’s A Survivor from Warsaw am Teatro Lirico in Cagliari.

Darüber hinaus war der Bariton seit 2000 in verschiedenen Hauptrollen zu sehen: beim Wexford Opera Festival (Mercadante’s La Vestale-Publio, sowie als Toni in Pagliacci), bei den Wiener Festwochen, dem Theatre de la Monnaie, in Aix-en-Provence in der Premiere von Philippe Boesman’s Julie (Jean), Milano Auditorium in Luigi Dallapiccola’s Volo di notte, an der Palm Beach Opera als Riccardo (I Puritani), um nur einige wenige zu nennen.

Erfolgreiche Gastspiele führten Damiani regelmäßig an weitere bedeutende Häuser und Festivals in ganz Europa und darüber hinaus. Darunter das Teatro San Carlo di Napoli (L’Elisir d’Amore, Belcore) Torino, Toronto, Verona (Don Giovanni), Teatro Massimo di Palermo (Puccini’s Manon Lescaut, Titelrolle), Teatro Carlo Felice Genoa (Britten’s The Rape of Lucretia, Prince Tarquinius), Ravenna, Catania and Modena (The Rake’s Progress Nick Shadow), Deutsche Oper am Rhein (Le Nozze di Figaro, Conte und Titelpartie in Don Giovanni), Berlin und Bergamo (La Boheme, Marcello).

Im Laufe seiner Karriere arbeite der Künstler mit renommierten Drigenten zusammen wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Nikolaus Harnoncourt, Marcello Viotti, Daniel Oren, Riccardo Chailly, Rafael Frühbeck de Burgos, Fabio Luisi, Philippe Jordan, Kazushi Ono, Zoltan Pesko, Anton Guadagno, Carlo Rizzi, George Pehlivanian, John Neschling, Jonathan Webb, Vjetoslav Sutej, Julius Rudel, Gerd Albrecht und Lothar Koenigs. Er sang in zahlreichen Inszenierungen namhafter Regisseure wie Franco Zeffirelli, Hans Neuenfels, Robert Carsen, Cesare Lievi, David Pountney, Stephen Lawless, Götz Friedrich, Giorgio Barberio Corsetti, Daniele Abbado, Luc Bondy und Pier Luigi Pizzi.

Von 1995 bis 1999 war Davide Damiani Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper und war am Haus am Ring unter anderem zu hören als Sharpless, Conte d’Almaviva, Belcore, Créon in der Neuproduktion von Enescu’s Oedipe (auf CD erhältlich) und in der Rolle des De Siriex in Giordano’s Fedora, an der Seite von Placido Domingo. Während seiner Zeit an der Staatsoper war Damiani ebenfalls in Verdi’s Jérusalem zu hören, als Comte de Toulouse, dieses Mal an der Seite von Jose Carreras und unter dem Dirigat von Zubin Mehta in einer vom Fernsehen aufgezeichneten Neuproduktion.
1995 hat Damiani sein Heimatland Italien im Cardiff Singer of the World und Operalia Competitions vertreten.
Im italienischen Pesaro geboren, diplomierte der Künstler in den Studienrichtungen Gesang, Kontrabass, Komposition und Dirigieren am Konservatorium von Pesaro, Parma und Bologna. Von 1986 bis 1990 setzte er unter Julius Kalmar sein Dirigier-Studium in Wien fort und erhielt 1992 sein Diplom am Konservatorium von Bologna.